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Coil Coating von Dörken MKS:
Sicherer langfristiger Oberflächenschutz

Bandbeschichtete Bleche kommen in den unterschiedlichsten Branchen und Anwendungsbereichen zum Einsatz. Die Beschichtung sorgt dabei für einen langfristigen und wirksamen Schutz der Oberflächen vor Korrosion und anderen Einflüssen.

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Dörken MKS bedient einen spezialisierten Nischenmarkt mit Coil Coating Produkten und liefert darüber hinaus hochwertige Beschichtungssysteme für Spezialanwendungen im Stahlbereich. Als Entwicklungspartner bieten wir optimal auf die jeweilige technologische Herausforderung abgestimmte Individual-Lösungen. Ein aktuelles Beispiel dazu ist der Bereich des Hochtemperatur-Korrosionsschutzes – hier wurden unsere Systeme unter anderem mit dem Effizienzpreis NRW 2015 ausgezeichnet.

Coil Coating – die Definition

Coil Coating – auch Bandbeschichtung genannt – ist ein kontinuierliches Verfahren zur ein- oder beidseitigen Beschichtung von gewalzten Bändern aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium mit einem organischen Beschichtungsstoff. Dabei werden die Bänder im Gegensatz zur sonst üblichen Stücklackierung zuerst beschichtet und im Anschluss weiterverarbeitet (z. B. Umformen, Biegen, Tiefziehen). Durch die Applikation des Beschichtungsstoffes – in der Regel werden hierzu Lacke und Kunststofffolien verwendet – erhalten die Bänder je nach Anforderung dekorative und funktionelle Eigenschaften sowie den Oberflächen- und Korrosionsschutz. So entsteht schließlich ein leistungsfähiger Verbundwerkstoff aus einem metallischen Trägermaterial und einer organischen Beschichtung.

Effizienter Herstellungsprozess

Der vollautomatisierte Bandbeschichtungs-Prozess ist in der Regel mehrstufig und läuft kontinuierlich und im Vergleich zur Stückbeschichtung deutlich effizienter und ohne Unterbrechungen ab. Zunächst wird das zur Beschichtung vorgesehene Substrat aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium im aufgerollten Zustand in der Beschichtungsanlage angeliefert, abgewickelt und über einen Bandspeicher geführt. Im ersten Schritt werden die Bänder von Fetten und Ölen gereinigt und chemisch vorbehandelt. Dann erfolgt in einem Walzverfahren die eigentliche Beschichtung, die präzise auf den jeweiligen Einsatzbereich des Bandes abgestimmt wird und in unterschiedlichen Ausprägungen erfolgen kann. Zum Beispiel wird zunächst einen Basecoat (Primer) aufgetragen und bei Temperaturen im Bereich von 220-240°C eingebrannt, bevor in einem weiteren Schritt eine zweite Lackschicht – der Topcoat – appliziert wird. Nach dem Lackiervorgang wird das Band in einem speziellen Ofen getrocknet und anschließend abgekühlt. Falls gefordert, ist darüber hinaus eine zusätzliche Laminierung mittels einer Schutzfolie aus Kunststoff möglich. Im letzten Schritt wird das nun beschichtete Band wieder aufgerollt.

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Klaus Gradtke
Tel.: +49 2330 9134072
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