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DELTA-HEAT® als Schweißspritzerschutz

Schäden durch Funkenflug vermeiden

Ob in Fertigungsprozessen oder im Maschinenbau: Wenn durch Druck und Hitze kleine Partikel von zu schweißenden Oberflächen ausgestoßen werden, entstehen Funken. Oftmals lassen sich diese durch Adaption der Stromstärke oder durch die Herstellung einer Schutzgasatmosphäre verhindern – jedoch nicht immer. Lästig sind diese Spritzer besonders dann, wenn sie auf dem Bauteil haften bleiben. Um spätere Probleme in Folgeprozessen wie die mangelnde Lackierung mit daraus resultierender Korrosion zu verhindern, werden die Schweißspritzer oft händisch entfernt. Eine zuverlässige Lösung bieten auch in diesen Fällen hochwertige Beschichtungslösungen.

 

DELTA-HEAT®: Der optimale Schweißspritzerschutz

Um Qualitätsprobleme und kostenintensive Nacharbeiten an Bauteilen zu vermeiden, empfiehlt sich die Applikation  eines speziellen Coatings wie DELTA-HEAT®. Dieses verhindert das Anhaften von Schweißspritzern am Substrat und stellt so eine homogene Oberfläche sicher. Im weiteren Prozess ist das DELTA-HEAT® überlackierbar – zum Beispiel mit KTL. Auch die Entfernung der aufgebrachten Schicht für spätere Lackierprozesse lässt sich mit Hilfe eines Hochdruckreinigers und handelsüblicher Lösemittel, Laugen oder Säuren problemlos realisieren – zum Einsatz kommen können zum Beispiel Aceton, 5%ige Natronlauge oder 5%ige Salzsäure.

Geprüfte Schweißverfahren: MIG Schweißen (links) und Lichtbogenschweißen (rechts)

Die Bilder zeigen verschweißte Platten, bei denen jeweils der obere Teil (golden) unbehandelt und der untere Teil (silbern) mit DELTA-HEAT® beschichtet ist. Die rechten Platten wurden gereinigt.

Ein weiterer Zusatznutzen: Das DELTA-HEAT® verringert die Zunderschicht im Randbereich der Schweißnaht um bis zu 50 Prozent (siehe Bilder: rechts ohne Beschichtung, links mit DELTA-HEAT®). Ebenfalls ist die verzunderte Fläche (siehe Bilder oben) deutlich reduziert.

verzunderte_Flaeche

DELTA-HEAT® 300: Kathodischer Korrosionsschutz bei hoher Temperaturbelastung

Ob Auspuff- und Abgasstrangkomponenten, Bremsteile, Hitzeschilde oder im Motorbereich: In jedem Auto sind Teile und Komponenten verbaut, die nicht nur vor Korrosion geschützt werden müssen, sondern gleichzeitig auch stetig hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Diese meist als Massenschüttgut beschichteten Bauteile bedeuten für die Korrosionsschutzbeschichtung eine besondere Heraus-forderung, da wesentliche Inhaltsstoffe der Beschichtung unter Hitzeeinwirkung ihre Funktionsfähigkeit verlieren können oder nicht mehr zuverlässig arbeiten. Hier sind daher spezielle Beschichtungslösungen erforderlich.

Hitze- und Korrosionsschutz vereint: DELTA-HEAT® 300

Herkömmliche Zinklamellensysteme oder galvanische Systeme bieten zwar einen hervorragenden kathodischen Korrosionsschutz, sind bei Anwendungen mit sehr hoher Temperaturbelastung jedoch nicht geeignet. Kombiniert man jedoch eine Zinklamelle als Basecoat – hier bietet sich besonders das DELTA-PROTEKT® KL 120 an – mit dem DELTA-HEAT® 300 als Topcoat, erreicht man einen sehr guten kathodischen Korrosionsschutz unter Hitzebelastung bei Temperaturen bis zu 600 °C. Darüber hinaus stellt dieses hochleistungsfähige System weitere OEM-typische Anforderungen sicher – zum Beispiel gute Haftung, Überlackierbarkeit, Chemikalienbeständigkeit sowie die mechanische Beständigkeit mit anschließender Korrosionsbelastung.

Dieses Blech wurde 30 Minuten bei 500 °C getempert, mit einem Steinschlag belastet (DIN EN ISO 20567) und für 720 Stunden der Salzsprühnebelprüfung (DIN EN ISO 9227) ausgesetzt. Ergebnis: Es ist kein Rotrost erkennbar. Die extrem widerstandfähige Kombination von DELTA-PROTEKT® KL 120 und DELTA-HEAT® 300 ist bereits in die MAN Spezifikation 183-3 B7 aufgenommen worden.

Wir helfen Ihnen gerne.

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Sonderlösungen

Neben den vier Kern-Technologien Zinklamelle, Galvanotechnik, KTL und Coil Coating bieten wir für spezielle Anwendungsfälle weitere leistungsfähige Lösungen an. Diese können Sie auch als Nicht-Lizenznehmer bei uns beziehen.

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Strahlhilfsmittel

Produktionsprozesse mit Stählen sind oft fettig und ölig. Dennoch müssen die Fette und Öle in Folgeprozessen wieder entfernt werden, damit Lackschichten auf dem metallischen Substrat haften können. Dazu werden die betreffenden Bauteile entfettet und gestrahlt. Für diese Fälle empfiehlt sich der Einsatz spezieller Strahlhilfsmittel.

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Zunderschutz

Sind Rohmaterialien, Bauteile oder Halbzeuge während ihrer Verarbeitung großer Hitze ausgesetzt, entsteht unkontrolliert Zunder. Hier bieten widerstandsfähige Beschichtungslösungen einen langfristigen Zunderschutz.

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