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Zinklamellensysteme von Dörken MKS:
Hauchdünner Hochleistungsschutz

Die Zinklamelle bedient einen hochspezialisierten Nischenmarkt. Durch ihre effiziente Funktionsweise erfüllt sie die spezifischen Anforderungen dieser Nische aber so perfekt, dass sie in vielen Bereichen Anwendung findet, in denen Korrosionsschutz eine bedeutende Rolle spielt. Ob Automotive, Baumaschinen oder Windkraft: Die führenden Industrien verlassen sich seit über 30 Jahren auf die Zinklamellen-Technologie. Besonders in der Arbeit mit Massenkleinteilen wie Schrauben, Klipsen und Federbandschellen spielt dieses Verfahren seine Stärken voll aus – bei extrem geringer Schichtdicke und hoher Belastbarkeit. Immer häufiger findet sie auch ihre Anwendung auf flächigen Großteilen wie Achsträgern oder Streben.

Federbandschellen_Zinklamelle
Federbandschellen mit Zinklamellenbeschichtung

Geringe Schichtdicke

Gerade diese herausragend dünne Beschaffenheit spielt eine Schlüsselrolle beim Erfolg der Zinklamelle: Die Gesamtschichtdicke beträgt im Schnitt nur 8–12 µm – dünner als ein menschliches Haar. Das macht die Zinklamelle fast unsichtbar im Vergleich zu herkömmlichen Korrosionsschutz-Systemen wie Pulverlacken oder der Feuerverzinkung. Dennoch erzielt sie leicht eine Schutzwirkung von bis zu 1.000 Stunden und mehr gegen Grundmetallkorrosion im neutralen Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227. Zahlreiche Freigaben bestätigen diese Wirkung.


Rasterelektronenaufnahme einer Zinklamellenbeschichtung mit DELTA-PROTEKT® KL 100

Kathodischer Schutz

Die Funktionsweise der Zinklamellenbeschichtung lässt sich als ein „Lack“ aus vielen kleinen Lamellen erklären. Meist handelt es sich dabei um eine Kombination aus Zink- und Aluminiumlamellen (gem. DIN EN ISO 10683 oder DIN EN 13858), die durch eine anorganische Matrix verbunden sind. Zinklamellen bieten einen kathodischen Schutz, denn durch die Opferwirkung des Zinks wird das Bauteil aktiv vor Umwelteinflüssen geschützt.

Modulares System

Eine Zinklamellenbeschichtung besteht aus einem Basecoat und einem Topcoat. Beides zusammen bezeichnet man als „System“. Durch die Kombination unterschiedlicher Base- und Topcoats kann ein System auf individuelle Anforderungen eingestellt werden, zum Beispiel auf eine spezifische Reibungszahl oder bestimmte chemische Beständigkeiten.

Hohe Passgenauigkeit

Die Vorteile der Zinklamelle gehen weit über Korrosionsschutz alleine hinaus. Durch ihre dünne Beschaffenheit eignet sie sich auch optimal für Bauteile, die höchste Passgenauigkeit erfordern – etwa für Schrauben mit metrischem Gewinde.

Windbolzen_Zinklamelle
Ankerbolzen einer Windkraftanlage mit Zinklamellenbeschichtung

Keine Spannungsrisskorrosion

Da während des Applikationsprozesses kein Wasserstoff angeboten wird, entfällt bei der Zinklamelle die Gefahr der applikationsbedingten wasserstoffinduzierten Spannungsrisskorrosion. Deshalb eignet sie sich besonders für hochfeste Stähle der Klassen 10.9 und 12.9 bzw. ab 1.000 MPa.

Ihr Ansprechpartner
Florian Feldmann
Tel.: +49 2330 9134051
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Ihr Ansprechpartner
Tobias Thomma
Tel.: +49 2330 9134060
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Basecoats

Die Basecoat-Serien von Dörken MKS sind die Basis für die vielfältigsten Anforderungen und Einsatzgebiete. Und wir entwickeln unsere Basecoats seit 30 Jahren kontinuierlich weiter, um sie an spezifische Kundenanforderungen und sich ändernde Marktgegebenheiten anzupassen.

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Topcoats

Die Anforderungen an Topcoats sind hoch; entsprechend bietet Dörken MKS ein großes Portfolio mit unterschiedlichen, individuell variierenden Eigenschaften an.

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Beschichter

Unser globales Netzwerk aus 150 sorgfältig ausgesuchten und lizenzierten Beschichtern bietet Ihnen weltweite Verfügbarkeit, höchste Qualität und erstklassigen Service.

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