Ewald Dörken AG: Hier pulsiert die deutsche Wirtschaft

Datum:

06.07.2010

Ort:

Rostock

Thema:

Ewald Dörken AG: Hier pulsiert die deutsche Wirtschaft

Beschreibung:

„Top 100“ zeichnet die innovativsten Unternehmen des Landes aus. / Die Ewald Dörken AG ist in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal dabei. Findige Mitarbeiter, Mut zu Neuem und das kreative Vermarkten neuer Produkte haben den Mittelständler nach oben gebracht – in die Liste der 100 Top-Innovatoren Deutschlands. Lothar Späth überreichte den Vertretern der Dörken-Gruppe am 1. Juli 2010 in Rostock Warnemünde das Gütesiegel „Top 100“. Das Ziel klingt ambitioniert: Bis 2017 möchte die Ewald Dörken AG, Herdecke, 20 % ihres Umsatzes mit Produkten erzielen, die heute noch nicht mal auf dem Reißbrett stehen. Doch das Unternehmen, das mit seinen 700 Mitarbeitern Bauverbundfolien, Bautenfarben, Farbpastensysteme und Mikroschicht-Korrosionsschutz-Systeme entwickelt und herstellt, tut auch einiges dafür, wie die „Top 100“-Analyse ergeben hat. Der erste Meilenstein zum Erreichen des ambitionierten Zieles wurde bereits 2009 gelegt: Ein eigens berufener Innovationsmanager bündelt und koordiniert seitdem alle Neuerungsaktivitäten. Zudem unterstützt er die vielfältigen Innovationsprozesse und -zirkel, die dem Unternehmen bei der Untersuchung den vierten Platz in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“ eingebracht haben. Die zahlreichen Innovationseinheiten werden von dem abteilungsübergreifend zusammengesetzten „Inno-Club“ angeführt. Dem gehören die Entwicklungsleiter der operativen Einheiten, der Innovationsmanager sowie der Technikvorstand an. Alle vier Wochen kommen hier die Ideen der Mitarbeiter, die zuvor in einer Ideendatenbank gesammelt wurden, auf den Prüfstand. Ausdrücklich willkommen sind auch abstrakte Ideen, die mit dem derzeitigen Produktportfolio der Dörken-Unternehmen zwar wenig zu tun haben, die aber den Kern für ein neues Geschäftsfeld vielleicht schon in sich tragen. Das gute Innovationsklima zahlt sich aus: Im vergangenen Jahr stellte nahezu jeder Mitarbeiter seine Kreativität mit mindestens einem Vorschlag unter Beweis. 60 % davon konnten realisiert werden. Effiziente Lösung
So überzeugt das Zinklamellensystem Delta-Protekt® KL 105 der Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG für Bauteile wie Schrauben, Muttern und weitere Anwendungen nicht zuletzt durch seine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Denn hier konnte durch eine Produktoptimierung einem Zinkflake-Basecoat die zusätzliche Eigenschaft verliehen werden, die eingestellte Reibungszahl nach Vorgabe der Automobilindustrie einzuhalten, was bisher nur mit kostenintensiven mehrschichtigen Systemen möglich war. Der Wegfall des zusätzlichen Topcoats erspart den aufwändigen Materialwechsel. Gleichzeitig führt der eingesparte Prozessablauf aus Beschichtung und Einbrennvorgang zu einer deutlichen Energieersparnis und auch die zusätzlichen Handling- und Prozesskosten entfallen. Auf Herz und Nieren geprüft
Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 248 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 bes-ten, darunter die Ewald Dörken AG, tragen das Gütesiegel für ein Jahr „Gute Ideen, die auf dem Markt ankommen, entstehen nicht von selbst. Daran arbeiten wir täglich hart. Dass unser Engagement jetzt belohnt wird, freut uns natürlich sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und es gibt uns das beruhigende Gefühl, dass uns auch in Zukunft die guten Einfälle nicht ausgehen werden“, sagt Dörken-Vorstandsmitglied Karl E. Dörken. Insgesamt 32.500 Mitarbeiter arbeiten bei den Top-Innovatoren deutschlandweit. Sie tüfteln und stehen Neuerungen angstfrei gegenüber. Denn ihre Arbeitgeber schaffen durch ein konsequentes Innovationsmanagement optimale Bedingungen für Kreativität und holen das Beste aus ihrer Belegschaft heraus. Das macht sie auch zu einem wesentlichen Motor der deutschen Wirtschaft: 2009 erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von 11,1 Mrd. Euro. 42 der 100 Mittelständler, die das Gütesiegel 2010 tragen, sind national die Nummer eins ihrer Branche, 10 von ihnen sind Weltmarktführer. Dass sich Traditionsbewusstsein und Veränderungswille nicht ausschließen, zeigen 60 Familienunternehmen, die sich unter den diesjährigen „Top 100“ befinden. 86 der 100 Firmen sind in den vergangenen drei Jahren schneller gewachsen als der Branchendurchschnitt.