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Agrar

In der Agrarwirtschaft genutzte Geräte, Maschinen und Gebäude sind unterschiedlichsten Beanspruchungen ausgesetzt – dies gilt auch für die dort verbauten Konstruktionsteile und Komponenten. Maschinen-Bauteile zum Beispiel müssen stetig Witterungseinflüssen standhalten, langfristig funktionsfähig bleiben und auch in ihrer Optik erhalten werden. Daher ist ein dauerhaft wirksamer Korrosionsschutz unbedingt erforderlich. Darüber hinaus ist auch die Beständigkeit gegen mechanische Belastungen zu berücksichtigen. Komponenten in Silos und Stalleinrichtungen müssen gleichzeitig chemischen Angriffen – zum Beispiel durch Reiniger oder Ammoniak – widerstehen. Dörken MKS bietet ein hochleistungsfähiges Portfolio chrom(VI)-freier Mikroschicht-Korrosionsschutz-Systeme für vielfältige Anwendungen im Agrarbereich.

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Tobias Schmitz
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Beständig gegen chemische Angriffe

In landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten sind unzählige Verbindungselemente und Konstruktionsteile verbaut, die mit einer dauerhaften Beschichtung vor korrosiven Einflüssen zu schützen sind. Neben der Sicherstellung einer langfristigen Funktionsfähigkeit spielt dabei auch der Erhalt des optischen Erscheinungsbilds der teuren Investitionsgüter eine bedeutende Rolle. Da viele Bauteile tagtäglich Angriffen durch Düngegranulate, Pestizide und Flüssigdünger (AHL) sowie dem Kontakt mit Silage-Futtermitteln ausgesetzt sind, muss das gewählte Beschichtungssystem teils auch eine hohe chemische Beständigkeit sicherstellen. Nicht zuletzt sind Möglichkeiten der Farbgebung zu berücksichtigen.

Anforderungen

  • Korrosionsschutz 480 h (z.B. ISO 9227)
  • Farbgebung silber oder schwarz
  • Gleiteigenschaften
  • Abriebbeständigkeit
  • Reibwerte
  • Chemikalienbeständigkeit
  • Verträglichkeit mit Mikroverkapselung
  • Düngebeständigkeit
  • Steinschlagbeständigkeit

Lösungen

Als Alternative zur Pulverlackierung, KTL-Beschichtung und Feuerverzinkung von Stahlbauteilen zum Schutz vor Korrosion bietet Dörken MKS mit der Zinklamellentechnologie einen chrom(VI)-freien Oberflächenschutz mit Langzeitwirkung. Das aus einem Zinklamellen-Basecoat und einem speziellen Topcoat bestehende System gewährleistet mit vergleichsweise sehr dünnen Schichtdicken einen sehr guten kathodischen Korrosionsschutz und trägt so dazu bei, einen vorzeitigen Ausfall von Bauteilen zu verhindern, die Lebensdauer der Maschine zu verlängern und den Wert zu erhalten. Gleichzeitig weist die Zinklamellenbeschichtung eine sehr hohe chemische Beständigkeit auf und kann so – als Ersatz für Edelstahl – zur Beschichtung von Bauteilen eingesetzt werden, die stetigen Angriffen durch Dünger widerstehen
müssen.

Beispielhafte Komponenten

Verbindungselemente

Die Oberflächenbeschichtung von Verbindungselementen muss neben einem hohen Korrosionsschutz auch funktionale Eigenschaften wie eine gute Verschraubbarkeit sowie eine hohe chemische Beständigkeit gewährleisten. Hier bietet sich die chrom(VI)-freie Zinklamellenbeschichtung als Alternative zur Edelstahlschraube an.

Federn

In Agrarmaschinen und Geräten eingesetzte Federn müssen hohe Anforderungen an den Korrosionsschutz von 480–1.440 Stunden gemäß Salzsprühnebeltest erfüllen. Außerdem sind die meist hochfesten Bauteile vor plötzlichem Ausfall in Folge wasserstoffinduzierter Spannungsrisskorrosion zu schützen.

Hydraulikkomponenten

In der Maschinen- bzw. Geräte-Hydraulik eingesetzte Bauteile sind wirksam vor korrosiven Schäden wie Rotrost zu schützen. Hier bieten sich galvanische Oberflächenbeschichtungen von Dörken MKS an. Diese sind chrom(VI)-, kobalt- und nickelfrei und gewährleisten einen leistungsfähigen Korrosionsschutz (720 Stunden gemäß Salzsprühnebeltest). Gleichzeitig weisen sie eine hohe Beständigkeit gegen Dünger und andere chemische Substanzen auf.

Lebensdauer der Konstruktion erhöhen

Von Verbindungselementen über Tritte und Leitern bis hin zu Stahlkonstruktionen im Gestell: Bauteile und Komponenten von Silo-Anlagen unterliegen ständigen Einwirkungen durch Wind und Wetter. Darüber hinaus müssen insbesondere die eingesetzten Stahlgestelle je nach Silo-Fassungsvermögen oft hohe Lasten abtragen. Um die Funktionalität und Standsicherheit der Gesamtkonstruktion langfristig zu gewährleisten, sind die verbauten Stahlkomponenten mit einem wirksamen aktiven Korrosionsschutz zu beschichten. Gleichzeitig sind bei der Wahl des Oberflächenschutzes auch funktionale Eigenschaften wie die Beständigkeit gegen chemische Angriffe bzw. Dünger zu berücksichtigen.

Anforderungen

  • Korrosionsschutz C5 (z.B. ISO 12944)
  • Chemikalienbeständigkeit
  • Lebensmittelechtheit
  • Reibwerte

Lösungen

Für einen dauerhaft aktiven Korrosionsschutz von Silo-Bauteilen bietet Dörken MKS die vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIbt) freigegebene Zinklamellentechnologie an. Diese verfügt über Spezifikationseinträge bei zahlreichen Agrartechnik-Herstellern und besteht aus einem Zinklamellen-Basecoat und einem Topcoat. Bereits mit einer sehr dünnen Schichtdicke (8–12 µm) gewährleistet das System einen hochleistungsfähigen Korrosionsschutz und verhindert zum Beispiel bei Verbindungselementen ein Festrosten. Da beim Applikationsprozess kein Wasserstoff angeboten wird, lässt sich prozessbedingte Wasserstoffversprödung und somit der vorzeitige Ausfall von hochfesten Stahlbauteilen verhindern. So trägt die Zinklamellenbeschichtung dazu bei, die Lebensdauer des Silos zu verlängern und den Wert zu erhalten.

Beispielhafte Komponenten

Verbindungselemente

Die in vielfältiger Ausführung eingesetzten Schrauben und Muttern müssen wirkungsvoll vor Rost geschützt werden (480–1.440 Stunden gemäß Salzsprühnebeltest) und im Sinne einer einfachen Montage gute Verschraubungseigenschaften (Lehrenhaltigkeit) aufweisen. Hier bietet sich die chrom(VI)-freie Zinklamellenbeschichtung von Stahlteilen als Alternative zu Edelstahlschrauben an.

Tritte

Die an Silos angebrachten Leitern bzw. Tritte müssen sehr hohe Anforderungen an den Korrosionsschutz erfüllen. Wichtig ist auch, bei der Applikation der Beschichtung einen Material-Verzug zu vermeiden – aufgrund der geringen Einbrenntemperaturen bietet die Zinklamellentechnologie hier Vorteile gegenüber dem Feuerverzinken.

Stahlkonstruktionen im Gestell

Da Gestell-Konstruktionen hohe Lasten tragen müssen, ist die Sicherstellung einer langfristigen und zuverlässigen Funktionsfähigkeit besonders wichtig. Durch die Beschichtung mit der vom DIbt freigegeben Zinklamellentechnologie wird die Gefahr einer wasserstoffinduzierten Spannungsrisskorrosion der Bauteile vermieden.

Lebensmittelechter Oberflächenschutz

Stallkonstruktionen sind hohen Witterungsbelastungen wie Regen und Wind ausgesetzt. Zur Sicherstellung der Funktionalität und Optik und zur Erreichung einer möglichst langen Lebensdauer sind die dort eingesetzten Bauteile daher dauerhaft vor korrosiven Einflüssen zu schützen. Gleichzeitig unterliegen die im Stall verbauten Teile und Komponenten vielfältigen chemischen Angriffen – zum Beispiel durch immer wiederkehrende Reinigungszyklen oder auch Ammoniak im Bereich der Tierhaltung. Speziell im Bereich der Tierhaltung ist darüber hinaus auf die Lebensmittelechtheit des gewählten Oberflächenschutzes zu achten.

Anforderungen

  • Korrosionsschutz C5 (z.B. ISO 12944)
  • Chemikalienbeständigkeit
  • Lebensmittelechtheit
  • Farbgebung

Lösungen

Für die Beschichtung von Verbindungselementen und Stahlkonstruktionen in Stallanlagen eignet sich die vom DIBt freigegebene Dörken MKS Zinklamellentechnologie. Das aus einem Basecoat und einem speziellen Topcoat bestehende System bietet mit sehr dünnen Schichten einen dauerhaften kathodischen Korrosionsschutz und verfügt zugleich über funktionale Eigenschaften wie Beständigkeit gegen aggressive Reiniger oder Düngemittel. Damit lässt sich die Funktionsfähigkeit und Lebensdauer der Bauteile verlängern. Weiterer Vorteil der Dörken MKS Zinklamellentechnologie: Sie wurde für die Lebensmittelechtheit zertifiziert und kann somit – für Tiere unschädlich – auf Stalleinrichtungen eingesetzt werden. Nicht zuletzt stellt die Zinklamellenbeschichtung einen langfristigen Erhalt der Bauteiloptik sicher.

Beispielhafte Komponenten

Stalleinrichtungen

In Ställen werden verschiedene Stalleinrichtungen – zum Beispiel Profile – verbaut. Diese müssen einen sehr hohen Korrosionsschutz gewährleisten und darüber hinaus beständig gegen Reiniger oder Mist sein. Nicht zuletzt muss das Beschichtungssystem aufgrund des stetigen Kontakts zu Tieren über Lebensmittelechtheit verfügen.

Verbindungselemente

Die in Stallanlagen eingesetzten Verbindungselemente müssen neben den Anforderungen an den Korrosionsschutz (480–1.440 Stunden gemäß Salzsprühnebeltest) eine gute Verschraubbarkeit und – im Sinne einer langfristigen Funktionalität – hohe Beständigkeit gegen Dünger aufweisen. Hier bietet sich die chrom(VI)-freie Zinklamellenbeschichtung als Ersatz zu Edelstahl-Lösungen an.

Ventilatoren

Ventilatoren werden in Ställen zur Luftversorgung eingesetzt, wobei Narbe und Flügel meist aus Edelstahl gefertigt sind. Als Alternative bietet sich die Beschichtung der hochfesten Stahlkomponenten mit der Zinklamellentechnologie an. Diese wird ohne Wasserstoffversprödung appliziert und bietet langlebigen Korrosionsschutz sowie sehr gute Beständigkeit gegen Dünger und Reiniger.

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