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Bau

Als vielseitig anwendbarer Baustoff ist Stahl in der Bauindustrie weit verbreitet. Um Stahlbauteile, Verbindungselemente und große Flächen in Atmosphäre, Erdreich oder im Wasser langfristig vor Korrosionsschäden zu schützen und somit die Lebensdauer zu erhöhen, sind spezielle Beschichtungsmaßnahmen erforderlich. Definiert sind diese – abgestimmt auf den jeweiligen Einsatzzweck – in der DIN EN ISO 12944. Während zum Beispiel für industrielle Bereiche und Küstenbereiche mit mäßiger Salzbelastung die Korrosionskategorie C4 gefordert wird, ist für Offshore-Bereiche die Klasse C5-M notwendig. Ganz gleich, ob Brückenbau, Straßenbau, Fassaden oder andere Baukonstruktionen: Dörken MKS bietet für vielfältige Anforderungen leistungsstarke Beschichtungssysteme für einen optimalen Korrosionsschutz.

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Christos Tselebidis
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Produktbereiche

Langfristiger und wirksamer Schutz

Stahl- und Stahlbetonbrücken müssen heute extremen Belastungen standhalten. Vor allem Dehnfugen, Schwingungsdämpfer, Stabspannsysteme oder Bauwerkslager sind stetig wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt und tragen enorme Lasten ab. Um die angestrebte Nutzungsdauer von 40 Jahren zu erreichen und die in der DIN EN ISO 12944 definierten Korrosionsschutz-Anforderungen zu erfüllen, müssen die verbauten Stahlkomponenten wirksam geschützt werden. Gängig ist hier die Verwendung einer Feuerverzinkung, jedoch bieten auch neue Technologien wie Zinklamellensysteme in der Anwendung zahlreiche Vorteile.

Anforderungen

  • C5-M nach ISO 12944
  • Korrosionsschutz 1.440 h SST nach ISO 9227

Lösungen

Einen wirksamen Korrosionsschutz im Brückenbau sichert zum Beispiel die von Dörken MKS entwickelte Zinklamellenbeschichtung. Die vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für den Bereich C5-M freigegebene Technologie kann in vergleichsweise sehr dünnen Schichten von 8–12 µm bei sehr geringen Einbrenntemperaturen (ab 180 °C) und ohne Wasserstoffversprödung appliziert werden – was vor allem bei hochfesten Stählen von Vorteil ist. In Kombination mit einem geeigneten Topcoat lassen sich ein hoher kathodischer Korrosionsschutz sowie bestimmte funktionale Eigenschaften wie Chemikalienbeständigkeit erreichen. Die Zinklamellentechnologie wird bei Verankerungen von Rückhaltesystemen, Schallschutzwänden sowie Tellerfederndämpfern und Stabspannsystemen eingesetzt. Auch großflächigere Stahlkomponenten lassen sich damit vor Korrosion schützen.

Beispielhafte Komponenten

Tellerfederdämpfer

Tellerfederdämpfer kommen immer dann zum Einsatz, wenn es gilt, dynamische Drucklasten zu übertragen und zu dämpfen – zum Beispiel bei der Stabilisierung der Hängerkabel von Bogenbrücken. Um Langlebigkeit und Funktionalität zu gewährleisten, ist ein spezieller Korrosionsschutz elementar.

Stabspannsysteme

Stabspannsysteme dienen unter anderem der Quervorspannung von Brücken und Pfeilerköpfen und werden sowohl im Brückenneubau als auch bei der Ertüchtigung bestehender Brücken eingesetzt. Da sie außergewöhnlichen Druck- und Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, ist der Schutz vor Korrosion besonders wichtig.

Betonschrauben und Verankerungen

Verbindungselemente zum Befestigen von Rückhaltesystemen, Schallschutzwänden, Rückhängebewehrungen oder Schubbewehrungen auf Brückenbauwerken müssen in der Regel mindestens die Korrosionswiderstandsklasse C5-I bzw. C5-M erreichen – die Dörken MKS Zinklamellenbeschichtung erfüllt diese Anforderungen.

Korrosionsschutz für alle Fälle

Von Verkehrszeichen über Schutzplanken aus Stahl und Verankerungen bis hin zu Lärmschutzwänden und Absicherungssystemen für Berghänge (Geotechnik): Überall auf Straßen und Autobahnen kommen sicherheitsrelevante Ausstattungssysteme aus Stahl zum Einsatz. Da diese Komponenten langfristig gegen Witterungseinflüsse zu schützen sind, ist nach DIN EN ISO 12944 eine hochwertige Beschichtung der Korrosionsschutzklasse C5-M erforderlich. Bei Verschraubungen gilt es zum Beispiel auch, die Beschichtung der Gewinde zu berücksichtigen, um eine problemlose Montage der Bauteile zu ermöglichen.

Anforderungen

  • C5-M nach ISO 12944
  • Korrosionsschutz 1.440 h SST nach ISO 9227

Lösungen

Eine sinnvolle Lösung ist die Zinklamellenbeschichtung. Bereits mit extrem dünnen Schichten – typischerweise besteht ein System aus einem Basecoat und einem Topcoat mit insgesamt 8–12 µm Dicke – lassen sich Schutzwirkungen von bis zu 1.000 Stunden gegen Grundmetallkorrosion (Rotrost) nach DIN EN ISO 9227 erreichen. Darüber hinaus sind die mit der Zinklamellentechnologie beschichteten Verschraubungen oder Verbindungselemente durch die geringe Schichtdicke besonders leichtgängig und montagefreundlich. Dies ist bei Ausstattungssystemen im Straßenbau besonders wichtig. Auch bei der Beschichtung großflächiger Stahlkomponenten kann das von Dörken MKS entwickelte, sehr umweltfreundliche und ressourcenschonende System zum Einsatz kommen.

Beispielhafte Komponenten

Schutzplankensysteme

Aufgrund der extremen Einflüsse wie Streusalz und Feuchtigkeit müssen Schutzplanken, Verschraubungen sowie die Asphaltschrauben zur Plankenverankerung die höchste Korrosionsschutzklasse C5-M erfüllen.

Verbindungselemente

Um Korrosionsschäden von Beginn an auszuschließen, werden Verschraubungen
und Befestigungen von Verkehrszeichen – also Schrauben, Muttern und sämtliche Befestigungen aus Stahl – immer häufiger mit einem dauerhaften Schutz beschichtet.

Stabanker

Stabanker werden zur Fels- und Hangsicherung oder auch für Rückverankerungen genutzt. Gegenüber anderen Beschichtungssystemen bietet die Zinklamellentechnologie durch die sehr dünnen Schichten zum Beispiel den Vorteil, dass es nicht notwendig ist, Muttern oder Muffen nachzubearbeiten oder nachzuschneiden. Das bedeutet weniger Arbeitsaufwand und eine leichtere Montage.

Sicherheit und Funktionalität erhöhen

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) gehören heute zu den erfolgreichsten Systemen, da sie neben funktionaler Sicherheit durch die vielfältigen Möglichkeiten der Fassadenbekleidung auch große Gestaltungsfreiheit bieten. Als Bindeglied zwischen tragender Wand und Gebäudehülle nimmt die Unterkonstruktion beim VHF-System statische Lasten auf und muss darüber hinaus auch Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen – zum Beispiel durch Wind – widerstehen. Daher ist ein wirksamer Schutz der eingesetzten Profile, Verankerungen und Verbindungselemente vor Korrosion im Hinblick auf die Standsicherheit und Langlebigkeit der Fassade enorm wichtig.

Anforderungen

  • C5-M nach ISO 12944
  • Korrosionsschutz 1.440 h SST nach ISO 9227

Lösungen

Als Alternative zu gängigen Edelstahl-Lösungen können für Verbindungselemente und Unterkonstruktionen von VHF-Systemen auch hochfeste Stähle mit einer Zinklamellenbeschichtung eingesetzt werden. Die Beschichtung besteht aus zwei Komponenten – dem Basecoat und einem auf das jeweilige Bauteil abgestimmten Topcoat. Während der Zinklamellen-Basecoat einen hochwertigen kathodischen Korrosionsschutz sicherstellt, lassen sich mit dem Topcoat funktionale Eigenschaften wie mechanische Beständigkeit erzielen. Die Technologie kann in vergleichsweise  dünnen Schichten von 8–12 µm bei sehr geringen Einbrenntemperaturen appliziert werden und erreicht die Korrosionsschutzklasse C5-M nach DIN EN ISO 12944 – das bedeutet, Standzeiten von weit über 15 Jahren sind gewährleistet. Weiterer Vorteil der Zinklamellenbeschichtung ist, dass beim Bearbeitungsprozess keine Wasserstoffversprödung auftritt. Darüber hinaus ist auch eine farbige Kennzeichnung der Montageelemente durch einen entsprechenden Topcoat möglich.

Beispielhafte Komponenten

Fassadenschrauben

Zur Verankerung von Anbauteilen aus Metall kommen verschiedenste Fassadenschrauben zum Einsatz. Werden diese mit der Zinklamellentechnologie beschichtet, lassen sich Schutzwirkungen bis Korrosionsschutzklasse C5-M erzielen. Durch die geringen Schichtdicken sind gute Verschraubungseigenschaften gewährleistet.

Fassadenhalter

Die Unterkonstruktion von vorgehängten Fassaden (VHF) und ihre Verankerungen in der statischen Konstruktion haben eine hohe Sicherheitsrelevanz. Daher werden die Fassadenhalter beispielsweise mit Zinklamellensystemen beschichtet, um langfristigen Korrosionsschutz zu erreichen.

Stahl-Profilsysteme

Bei Pfosten-/Riegelkonstruktionen, die auf dem System der Trockenverglasung basieren, übernehmen raumseitig angeordnete Profile aus Stahl oder Edelstahl eine tragende Funktion. Der Schutz der Verbindungselemente mit der Zinklamellentechnologie trägt zur langfristigen Funktionalität bei und sichert gute Verschraubungseigenschaften.

Vielfältige Korrosionsschutzlösungen

Ob im Raumfachwerk, bei Verband-Konstruktionen, im Gerüstbau, bei Fassaden-Hinterspannungen oder bei Trockenbauprofilen im Nassbereich: Bauteile aus Metall werden in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen zur Stabilisierung, Sicherung oder Befestigung genutzt. Überall dort, wo diese Metallkonstruktionen mit Feuchtigkeit in Berührung kommen oder Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, spielt der Korrosionsschutz eine wichtige Rolle. Neben bekannten Lösungen wie der Feuerverzinkung oder dem Einsatz von Edelstahlbauteilen bieten sich für spezielle Anforderungen – zum Beispiel dann, wenn metrische oder innenliegende Gewinde (Muttern) wirksam geschützt werden sollen – moderne Beschichtungstechnologien an.

Anforderungen

  • C5-M nach ISO 12944
  • Korrosionsschutz 1.440 h SST nach ISO 9227

Lösungen

Wenn es um den dauerhaften Korrosionsschutz von Bauteilen und Verbindungselementen in Metallkonstruktionen geht, bieten Dörken MKS Zinklamellensysteme eine hochleistungsfähige Alternative. Die Beschichtung besteht aus einem Zinklamellen-Basecoat und einem organischen bzw. anorganischen Topcoat und wird in sehr dünnen Schichtdicken bei geringen Einbrenntemperaturen (ca. 180 °C) und ohne jegliche Wasserstoffversprödung appliziert. Durch den sehr geringen Schichtauftrag (ab 8µm) lassen sich sehr gute Verschraubungseigenschaften bei Schrauben und Gewinden erreichen – bei gleichbleibend hohem Korrosionsschutz bis zur Klasse C5-M. Nicht zuletzt ermöglicht die sehr dünne Beschichtung neben einem langfristigen Korrosionsschutz gerade bei größeren Bauteilen auch eine nachhaltige Gewichtsreduzierung.

Beispielhafte Komponenten

Zugstabsysteme

Zugstabsysteme kommen unter anderem in Fachwerkelementen und Windverbänden von Dächern und Wänden, zur Unterspannung für Holz- und Stahlträger oder zur Hinterspannung von Glasfassaden und Abspannung von Fußgängerbrücken zum Einsatz. Als sicherheitsrelevante Komponenten sind sie wirksam gegen korrosive Einflüsse zu schützen – mit der Zinklamellentechnologie lassen sich auch innenliegende Gewinde zuverlässig beschichten.

Knotensysteme

Knotensysteme aus Stahl werden zum Beispiel bei filigranen Dach- und Fassadenkonstruktionen, Glas- und Membrankonstruktionen eingesetzt und dienen unter anderem der sicheren Lastabtragung.

Gerüstsysteme

Verbindungselemente und Gewindeteile von Gerüstbausystemen sind klassischerweise feuerverzinkt, können aber im Sinne eines lang anhaltenden und wirksamen Korrosionsschutzes auch mit der Dörken MKS Zinklamellentechnologie beschichtet werden.

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