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Erneuerbare Energien

Ob Windkraft- oder Solarparks: Der Markt für saubere Energie aus Wind und Sonne wächst rasant. Damit die komplexen technischen Anlagen langfristig funktionsfähig bleiben, müssen die eingesetzten Bauteile und Verbindungselemente insbesondere in klimatisch anspruchsvollen Umgebungen wirksam vor Korrosionsschäden geschützt werden. Hochleistungsfähige Beschichtungslösungen helfen dabei, Wartungsintervalle und Nutzungsdauer der Anlagen zu verlängern und den Wirkungsgrad zu erhöhen. Abgestimmt auf den jeweiligen Einsatzbereich bietet Dörken MKS ein umfangreiches Portfolio chrom(VI)-freier und weltweit in höchster Qualität verfügbarer Korrosionsschutz-Produkte für unterschiedlichste Anlagen-Bauteile.

Ihr Ansprechpartner
Klaus Gradtke
Tel.: +49 2330 9134065
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Langlebiger und praxiserprobter Schutz

Bauteile im Onshore-Windkraft-Anlagenbau sind hohen klimatischen Beanspruchungen sowie mechanischen Belastungen durch Windlasten und den Betrieb der Anlage selbst ausgesetzt. Um die hohen Anforderungen der DIN EN ISO 12944 und die Spezifikationen der WEA-Hersteller zu erfüllen, muss jedes einzelne Bauteil entsprechend der Umgebungsbedingungen gegen Korrosion geschützt werden – teils sind hier Korrosionsklassen bis C5-M notwendig. Dörken MKS bietet hier unter anderem mit den hochwertigen Zinklamellensystemen eine langlebige Beschichtungslösung.

Anforderungen

  • Korrosionsschutz 720 h (z.B. ISO 9227)
  • Farbgebung schwarz, silber, blau, grün
  • Reibwerte

Lösungen

Dörken MKS Zinklamellensysteme sind seit vielen Jahren in der Praxis erprobt und verfügen über Konzernfreigaben vieler führender Windkrafthersteller. Die Beschichtungen für Bauteile im Onshore-Bereich bestehen aus einem Zinklamellen-Basecoat sowie einem organischen oder anorganischen Topcoat. Der Topcoat versiegelt den Basecoat dicht vor äußeren Einflüssen. Schon mit extrem geringen Schichtdicken lässt sich so ein hoher kathodischer Korrosionsschutz von bis zu 1.000 Stunden gegen Rotrost (nach DIN EN ISO 9227) herstellen. Der Applikationsprozess vollzieht sich ohne Erzeugung von Wasserstoff. Somit besteht keine Gefahr von Sprödbruchversagen bei hochfesten Stahlbauteilen. Durch die sehr dünnen Schichtdicken ist eine sehr gute Verschraubbarkeit gewährleistet – so können Instandhaltungs- und Montagearbeiten leichter und zeiteffizienter ausgeführt werden. Ein weiterer Vorteil der Dörken MKS Systeme ist die weltweite Verfügbarkeit in gleichbleibend hoher Qualität.

Beispielhafte Komponenten

Rotorblattverschraubungen

Die bei Windkraftanlagen verbauten Gewindestangen mit Doppelenden werden typischerweise in den Abmessungen M12–M64 mit Festigkeitsklassen von 8.8–10.9 gefertigt. Als stark beanspruchte Komponenten bedürfen sie eines langlebigen Korrosionsschutzes und müssen darüber hinaus einfach verschraubbar und instandhaltungsfreundlich zu montieren sein.

HV-Garnituren

Die hochfesten, vorspannbaren Garnituren (HV) bestehen aus Schraube, Mutter und 2 Scheiben und kommen zur Verbindung unterschiedlichster Komponenten zum Einsatz. Sie bestehen aus Stahl der Güte 8.8–10.9 und werden in Windkraftanlagen typischerweise in Abmessungen von M12–M36 verbaut.

Ankerbolzen

Unter Ankerbolzen versteht man verschiedene Arten von Schrauben, die in das
Anlagen-Fundament eingelassen werden. Auf den bis zu 8 Meter langen Bauteilen – diese werden auch als Fundamentschrauben bezeichnet – wird zum Beispiel der Windturm befestigt.

Gewappnet für Extrembedingungen

Die in Offshore-Windkraftanlagen verbauten Komponenten sind durch ständigen Kontakt mit Salzwasser und salziger Seeluft extremen klimatischen und somit höchsten korrosiven Einflüssen ausgesetzt. Daher müssen die eingesetzten Beschichtungssysteme einen hochwirksamen und dauerhaften Korrosionsschutz bieten und Schutzwirkungen von 1.000–3.000 Stunden in der Salzsprühnebelprüfung (SST) gemäß DIN EN ISO 9227 gewährleisten. Nur so lassen sich kostenintensive Wartungsarbeiten reduzieren und die Anlagen-Standzeiten erhöhen. Nicht zuletzt sind bei der Wahl der optimalen Bauteilbeschichtung im Sinne einer einfacheren Montage auch die Verschraubungseigenschaften zu berücksichtigen.

Anforderungen

  • Korrosionsschutz 1.000–3.000 h (z.B. ISO 9227)
  • Farbgebung schwarz oder silber
  • Reibwerte

Lösungen

Im Offshore-Bereich haben sich aufgrund der enormen Bauteil-Beanspruchungen in Tests sowie im Praxiseinsatz hochwirksame chrom(VI)-freie Zinklamellensysteme bewährt. Diese bestehen üblicherweise aus einem Basecoat und einem auf die jeweilige Komponente abgestimmten organischen bzw. anorganischen Topcoat. Mit sehr dünnen Beschichtungen lässt sich mit der Zinklamellentechnologie eine dauerhaft dichte Versiegelung erzielen, die darüber hinaus auch sehr gute Verschraubungseigenschaften aufweist. Da beim Beschichtungsvorgang kein Wasserstoff angeboten wird, kann eine Wasserstoffversprödung ausgeschlossen werden. Die niedrigen Einbrenntemperaturen von ca. 200 °C vermeiden eine Vorschädigung hochfester Bauteile durch zu hohe Temperaturbelastungen.

Beispielhafte Komponenten

Rotorblattverschraubungen

Die bei Windkraftanlagen verbauten Gewindestangen mit Doppelenden werden typischerweise in den Abmessungen M12–M64 mit Festigkeitsklassen von 8.8–10.9 gefertigt. Als stark beanspruchte Komponenten bedürfen sie eines langlebigen Korrosionsschutzes und müssen darüber hinaus einfach verschraubbar und instandhaltungsfreundlich zu montieren sein.

Gewindehülsen

Die Gewindehülsen – auch „Root Bushing“ genannt – sind das Gegenstück zu Gewinde- bzw. Studbolzen und werden fest in das Rotorblatt eingebaut. Da die Wartungsarbeiten äußerst aufwendig sind, kommt es hier besonders auf einen dauerhaften Schutz vor korrosiven Einflüssen an.

HV-Garnituren

Die hochfesten, vorspannbaren Garnituren (HV) bestehen aus Schraube, Mutter und 2 Scheiben und kommen zur Verbindung unterschiedlichster Komponenten zum Einsatz. Sie bestehen aus Stahl der Güte 8.8–10.9 und werden in Windkraftanlagen typischerweise in Abmessungen von M12–M36 verbaut.

Korrosionsschutz für Befestigungssysteme

Sowohl im Unterbau von Aufdach-Solaranlagen als auch in Tragkonstruktionen großflächiger Solarinstallationen auf der Freifläche kommen unterschiedliche Befestigungssysteme zum Einsatz. Ob Trägerprofile, Klemmen oder Verbindungselemente: Alle Bauteile sind kontinuierlich Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen durch Windlasten ausgesetzt. Um eine dauerhafte Funktionalität der gesamten Anlagen sicherzustellen, sind die eingesetzten Komponenten mit einer langlebigen Korrosionsschutz-Beschichtung zu versehen. Gleichzeitig hat die optimale Korrosionsschutzlösung auch einen positiven Einfluss auf Verschraubungs- und Montageeigenschaften.

Anforderungen

  • C5-M nach ISO 12944
  • Korrosionsschutz 1.440 h SST nach ISO 9227

Lösungen

Je nach zu beschichtendem Bauteil bietet Dörken MKS eine Reihe von chrom(VI)-freien Mikroschicht-Korrosionsschutz-Systemen für Solaranlagen. Alle Systeme bieten einen wirksamen kathodisch schützenden Korrosionsschutz. Unsere Zinklamellentechnologie zum Beispiel besteht aus einem Basecoat sowie einem organischen oder anorganischen Topcoat und verfügt im Solaranlagenbau über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung durch das DIBt für die Korrosionsschutzklasse C5-M. Gleichzeitig erfüllen Zinklamellensysteme alle Anforderungen der DIN EN ISO 12944 für Beschichtungen im Stahlbau und eignen sich somit als wirtschaftliche Alternative zu A2-Edelstahl. Die sehr geringen Schichtdicken stellen bei Befestigungsmitteln eine gute Verschraubung – auch gegen unterschiedliche Gegenlagen – sicher.

Beispielhafte Komponenten

Montageschienen

Montageschienen oder auch Trägerprofile bilden den Rahmen und Unterbau für Solaranlagen. Sie können bis zu 14 m Länge aufweisen. Über Teleskopstücke lassen sich passgenaue Halterungen ohne Zuschnitt herstellen.

Klemmsysteme

Verstellbare Klemmen sichern eine hohe Flexibilität bei der Montage und sorgen dafür, dass standardisierte Befestigungen für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt werden können. Die sehr dünne Zinklamellenbeschichtung ermöglicht gute Verschraubungseigenschaften und ist somit sehr instandhaltungsfreundlich.

Verbindungselemente

Schrauben, Muttern und Haken dienen zur Befestigung der einzelnen Komponenten. Neben einfacher Montage ist der optimale Form- und Kraftschluss entscheidend – auch hier trägt die Zinklamellentechnologie mit ihren sehr geringen Schichtdicken dazu bei, die Verschraubung zu vereinfachen und die dauerhafte Funktion der Anlage zu sichern.

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