Volles Programm

Datum:

02.05.2011

Ort:

Hannover

Thema:

Volles Programm

Beschreibung:

Die Dörken MKS-Systeme stellten auf der Hannover Messe ihr neues Kompetenzfeld „grüne Galvanotechnik“ vor. / Mit Delta-Prozinc® präsentierte sich das Unternehmen erstmalig als Vollanbieter in Sachen Hochleistungs-Korrosionsschutz. / Der Messestand auf der „Surface-Technology“ rückte das Einsatzgebiet „Automobilbau“ in den Mittelpunkt. / Auf der „Wind“ stellte Dörken ein neues System für Verbindungselemente bei der Windturmmontage vor. Auf der Hannover Messe 2011 präsentierten sich die Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG, Herdecke, erstmalig als Vollanbieter in Sachen Hochleistungs-Korrosionsschutz. Auf der „SurfaceTechnology“ in Halle 6 stellte das Unternehmen auf Stand Nr. H 29 neben den etablierten Zinklamellensystemen der Delta-Protekt®-Reihe mit Schwerpunkteinsatz „Verbindungselemente im Automobilbau“ auch den neuen Produktbereich Galvanotechnik vor. Mit der Integration der LP-Oberflächentechnik GmbH aus Schalksmühle Ende September 2010 wurde das Portfolio der Dörken MKS-Systeme um dieses Kompetenzfeld erweitert und die bei galvanischen Beschichtungen bereits bewährten Topcoats der Reihen Deltacoll® und Delta-Protekt® zu einem kompletten System unter dem Markennamen Delta-Prozinc® ergänzt. Es bietet im Bereich Mikroschicht-Korrosionsschutz Lösungen für den kompletten Prozess von der Vorbehandlung über die Verzinkung, eine Passivierung mit Mikro-Diffusions-Imprägnierung (MDI) bis hin zur Versiegelung. Eingesetzt wird das neue System vor allem auf Guss- und Fluidteilen, Drahtwaren und Bauteilen bzw. Gebrauchsgütern, bei denen neben einem hochwertigen funktionalen Korrosionsschutz auch eine dekorative hochglänzende Optik gefordert ist. Die neuen galvanischen Komponenten sind lösemittelfrei und durch die hohe Energieeffizienz bei der Applikation und durch niedrige Entsorgungskosten auch besonders nachhaltig. Traditionsgemäß sind die Dörken MKS-Systeme Vorreiter bei der Reduzierung von Schwermetallen in der Oberflächentechnik. So setzte man schon von Beginn an auf Chrom(VI)-freie Zinklamellensysteme. Diesen Anspruch überträgt das Unternehmen jetzt auch auf die galvanischen Systeme und wird hier – über die Anforderungen von REACH und SVHC hinaus – „grüne“ Produkte anbieten. Wie alle Delta MKS-Systeme wird auch das zukünftige Delta-Prozinc® ausschließlich von limitierten Lizenznehmern verarbeitet. Die streng kontrollierte Verfahrensweise in Bezug auf die Maschinentechnologie und die Applikationstechnik sowie Beschichtungs- und Anwendungstests auf dem Hintergrund der Zertifizierung des Unternehmens nach DIN EN ISO 9001:2000, der DIN EN ISO 14001 und EMAS II sichern dabei den einheitlich hohen Qualitätsstandard. Die hohe Akzeptanz der MKS-Systeme in der Automobil- und Zulieferindustrie mit Spezifikationen aller namhaften OEMs und Tiers, die Nachhaltigkeit der Systeme sowie die globale Verfügbarkeit der Technologie und der technische Support durch ein dichtes Netzwerk von lokalen Niederlassungen und TechCentern bieten gute Erfolgschancen auch für das neue galvanische System. Neues System für die Windturmmontage
Auf Stand Nr. F 11 in Halle 27 präsentierten die Dörken MKS-Systeme im Rahmen der „Wind“, der internationalen „Leitmesse der Anlagen, Komponenten und Services für die Windenergie“, hoch leistungsfähige Systeme für den stetig wachsenden Markt der Windkraftindustrie. Bewährte und spezifizierte Systemlösungen wie der Schichtaufbau aus dem Basecoat Delta®-Tone und dem Topcoat Delta®-Seal werden seit über 15 Jahren im Windkraftanlagenbau vor allem bei der Rotorblattverschraubung verbaut und sind weltweit von den führenden Herstellern freigegeben. Für den Einsatz bei der Windturmmontage, bei dem es neben hohen Korrosionsschutzanforderungen vor allem auf optimale Verschraubbarkeit der Verbindungselemente auf der Baustelle ankommt, wurde in Hannover – als Alternative zur Feuerverzinkung – ein neues System aus dem Basecoat Delta-Protekt® KL 105 und dem Topcoat Delta-Protekt® VH 351 GZ vorgestellt. Die Zinklamellenbeschichtung erreicht bei einer Schichtdicke zwischen 6 und 8 µm bereits Korrosionsstandzeiten von ≥ 720 Stunden ohne Rotrost in der Salzsprühnebelprüfung (DIN EN ISO 9227-NSS). In Kombination mit dem Topcoat mit integriertem Gleitmittelzusatz liegt die Reibungszahl im geforderten Bereich. Durch die besonders hohe mechanische Belastbarkeit des Systemaufbaus sind Mehrfachverschraubungen bei konstanten Reibungszahlen möglich. Die Kraftschlüssigkeit der Schraubverbindung bleibt auch unter Hitzebelastung erhalten.